7 Wege um Werbung zu machen, an die du niemals gedacht hättest

7 Wege um Werbung zu machen, an die du niemals gedacht hättest

Woran denkst du, wenn du dir Gedanken zur eigenen Vereinswerbung machst? Genau! Mundpropaganda. Ganz klar. Was noch? Flyer. Ja sicher. Plakate zu Veranstaltungen. Eine eigene Website. Eine facebook Seite, wo die Mitglieder alle Inhalte teilen können. So weit so gut. Mitglieder werben Mitglieder, mit Angeboten für Bestands- und Neukunden. Auch toll. Und was noch? Keine Idee? Dann kommen hier 7 Wege, an die du vielleicht noch nicht gedacht hast:

1.) Zeige Präsenz in der Stadt

Vor allem durch die Teilnahme an lokalen Veranstaltungen und Aktivitäten, die nicht unmittelbar zu den Hauptthemen gehören, aber dafür Sorge tragen, dass der Verein positiv wahrgenommen wird. Dazu zählen Fussballspiele der lokalen Mannschaften, die Frühjahrswanderung des Männerchors (kein Scherz! 😛 ), das Kinderturnfest der örtlichen Grundschule, oder auch Angebote von Tanzkursen. Im Ernst!

Potentielle Mitglieder stellen sich vermehrt die Frage: „Was ist los im Verein?“, bevor Sie sich zum Beitritt entschließen. Eltern, die ihre Kinder im Verein anmelden, wollen wissen: „Was wird meinem Kind geboten – und wie wird es angeboten?“. Fragen, denen viele Vereine in den vergangenen Jahren möglicherweise zu wenig nachgegangen sind… deine Antwort darauf: Wir haben sehr viel zu bieten!

 2.) Aktion auf dem Marktplatz

Wo ist in seiner Stadt wirklich was los? Und am welchen Tag? Genau dort, genau dann planst du einen Auftritt deines Vereins! Die entsprechenden Genehmigungen gibt’s von der Stadt, damit das Ganze problemlos ablaufen kann. Den richtigen Zeitpunkt wählst du natürlich sorgfältig aus: also nicht in den Schulferien oder an Feiertagen! Klar, oder? Genug Freiwillige aus dem Verein sollten es natürlich sein, um auch genug „Eindruck“ zu hinterlassen.
Achte ausserdem darauf, dass am gleichen Tag keine konkurrierenden Veranstaltungen angeboten werden. Schließlich wollt ihr so viel Aufmerksamkeit bei den Passanten erreichen wie nur möglich.

Interaktion ist dabei das wichtigste Tagesziel. Hauptaugenmerk bei der Mitgliedergewinnung ist der Breitensport. Die Menschen sollen für eben diesen neugierig gemacht und gewonnen werden. Nur mit dem Können der Leistungstruppe zu glänzen, wäre also zu wenig. Das begeistert zwar die Menge, bewegt aber nur eine geringe Zahl wirklich mal im Verein vorbeizuschauen. Am besten funktioniert die Interaktion, wenn es etwas zu gewinnen gibt. Beispielsweise eine private Trainingsstunde, oder einen Monatsbeitrag, …

3.) Werbung in und an Schulen

Zielt bei der Mitgliederwerbung auf junge Menschen. Mit Jugendlichen ist die Nachwuchsfrage langfristig geklärt. Und im Zeitalter von Playstation und Smartphone hat die junge Generation Bewegung dringend nötig! Wo lässt sich diese Zielgruppe also besser ansprechen als in der (langweiligen?!?) Schule? Auf derartige „Störung“ haben die Jungs und Mädels doch nur gewartet. Tretet mit der Schulleitung in Kontakt und erörtert wie und wie regelmäßig der Verein mit praktischen Vorführungen, Vorträgen und Seminaren, bzw. AGs zur interessanten Abwechslung im Unterricht beitragen kann.

Beispiele:

  • Vorführungen von Erster Hilfe (im Sport)
  • Selbstverteidigungskurse
  • Gewaltprävention

4.) Das lokale Radio zu Gast im Verein

Wie bekannt ist der Verein in der Stadt und im lokalen Umfeld? Steigere den Bekanntheitsgrad des Vereins und nehme Kontakt zu den lokalen Radio- und TV-Sendern der Umgebung auf.

Der Vorteil: Damit erreichst du wesentlich mehr potenzielle Mitglieder. Das Radio ist oft mal „so zwischendurch“ angeschaltet, und rasch werden Informationen „nebenbei“ aufgenommen. Erst recht, wenn ein Radiomoderator am „eigenen Leib“ das Angebot des Vereins „spürt“. Kurzberichte über den Verein im TV sind natürlich besonders reizvoll, denn hier wird der Zuschauer durch visuelle Informationen überzeugt.

Gute Aufhänger für Radio- und TV-Beiträge sind spezielle Veranstaltungen des Vereins.
Du solltest den Kontakt zu diesen Medien immer wieder beharrlich suchen und mit freundlicher Hartnäckigkeit pflegen. Oft werfen Redakteure ihre Berichterstattung um, weil ein aktueller Anlass wie beispielsweise ein politischer Skandal (Nein, wir nennen hier jetzt keine Beispiele!), ein VIP-Besuch in der Stadt oder ein Feuer größere Priorität erhält.

Schicke einfach Pressetexte, Einladungen und Infotexte. Suche dabei gezielt den Kontakt mit dem Redakteur. Spreche mit ihm offen über dein/euer Anliegen und fragte nach, welche Aspekte des Vereins die Hörer oder Zuschauer besonders interessieren könnten.

5.) Vereins-Ausflug für alle

Öffnet den Verein! Bei Ausflügen und Aktionsreisen lasst ihr damit ein breiteres Publikum teilhaben. Zum einen senkt sich so der Kostenbeitrag des Einzelnen, weil es mehr Anmeldungen geben wird. Zum anderen können Interessierte den Verein an einem oder mehreren Tagen kennen lernen. Und ein netter Ausflug oder eine Reise verbindet sehr!

Um einen Anreiz für den „Neuzugang“ zu schaffen, vermerkt man ausdrücklich im Reiseprospekt: „Mitglieder-Rabatt von 20%!“ So mancher wird sich überlegen, ob er diesen Rabatt vielleicht gleich in Anspruch nehmen möchte. Er wird dem Verein beitreten, um auch in den Genuss weiterer günstiger Angebote zu kommen.

Diese „offene“ Veranstaltung sollte bereits zu Beginn der Saison beworben werden, damit sich genügend Vereinsmitglieder darauf vorbereiten können. Flyer, Anzeigen, Broschüren oder Rundschreiben müssen rechtzeitig an externe Interessenten verteilt werden. Denn gerade bei mehrtägigen Reisen und Camps möchte der eine oder andere vielleicht vorher mal in den Verein „reinschnuppern“, um die Teilnehmer der Aktion kennen zu lernen.
Das erhöht auch die Chance, dass er/sie sich später für eine Mitgliedschaft entscheidet.

6.) Der Kindergarten als Lieferant für Werbematerial

Wollt ihr im Umkreis mit kleinen Geschenken werben, dann überlegt einmal den örtlichen Kindergarten (oder gleich mehrere?) anzusprechen. Die Kids freuen sich sicher, wenn sie mithelfen und etwas Originelles basteln können. Auch hier ergeben sich – neben den Geschenken – interessante Werbemöglichkeiten. Die örtliche Presse kommt darüber hinaus bestimmt gerne vorbei, um ein Foto zu machen. Ausserdem freut man sich dort über eine Spende, was auch in der Öffentlichkeit gut ankommt.

7.) Werbung mit und bei Ärzten und Versicherungen

Diese Möglichkeit wird noch viel zu wenig genutzt. Sport macht fit und hält gesund!
Man kann einen Ärztetag anbieten und diese dann von der Sinnhaftigkeit des Sportes und seinen Vorteilen überzeugen. Will oder kann man einen solchen Tag nicht anbieten, so sollte man doch versuchen die Ärzte ds Ortes einzeln persönlich anzusprechen und sie dazu überreden, Patienten auf den Sport hinzuweisen. Dem Arzt können z.B. Ausfertigungen der Infoflyer übergeben werden und ein Handzettel mit Schlagworten zu den Vorteilen der Angebote des Vereins zu finden. Mit Versicherungen hält es sich genauso. Gemeinsame Projekte fördern gegenseitiges Interesse, Neugier bei potentiellen Neukunden und beweist vorallem eines: Das für beide Parteien der Mensch und sein Wohl an erster Stelle steht.

 

Weitere Tipps zur Vereinswerbung und Mitgliedergewinnung in unserem Blog! 😉

 Wir wünschen viel Erfolg bei der Vereinsarbeit!

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#kostenlose #Webseite – Wer möchte noch eine Website für lau?

#kostenlose #Webseite – Wer möchte noch eine Website für lau?

Webseite, Website oder Homepage?

Es klingt einfach wie eine andere Bezeichnung ein und derselben Sache… und doch gibt es einen Unterschied zwischen Webseite und Homepage. Eine Website ist auch nicht einfach die englische Übersetzung von Webseite…

Klingt komisch?

Ist aber so!!

In aller Kürze möchte ich hier einmal Licht ins Dunkel bringen:

HOMEPAGE

Der Name erklärt sich selbst: Die Homepage ist die “Heimseite” unseres Internetauftritts, also die allererste Seite, die über den klassischen Domain-Aufruf angezeigt wird.

Die Startseite unseres Auftritts kann dabei die eines Forums, Blogs oder einer Firmen-Website sein.

WEBSEITE

Die einzelnen Unterseiten einer Internetpräsenz, zum Beispiel das Impressum, eine “Über Mich” Seite oder ein Kontaktformular, sind die WEBSEITEN unserer Internetpräsenz. Wie in den Seiten eines Buches kann hier nach Lust und Laune “geblättert” werden…

WEBSITE

Dieser eigentlich englische Begriff ist die Bezeichnung unseres gesamten Webauftritts. Von der Startseite / Homepage, über den News-Blog bis zum Impressum oder der Bilder- und Videogalerie beschreibt dieses Wort das gesamte Paket, welches ihr euren Besuchern in seiner Gesamtheit “um die Ohren” haut.

Kostenlose Websites

Es gibt viele Wege, eine Website zu erstellen und kostenlos zu betreiben. Aber reicht das auf Dauer, um den Erwartungen der unterschiedlichen Zielgruppen an einen seriösen Auftritt gerecht zu werden? Eine eigene Internetpräsenz ist für jedes Unternehmen praktisch unabdingbar geworden, um auf sich aufmerksam zu machen und neue Kunden zu gewinnen.

Und ein Sportverein ist so gesehen nichts anderes. Ein Unternehmen, welches sich präsentieren muss. Viele potenzielle „Kunden“ informieren sich zunächst im Internet, bevor sie sich für eine Dienstleistung, ein Produkt oder eben ein Sportangebot entscheiden. Auf der Vereinsseite werden darüber hinaus wichtige Ergebnisse oder Fotos von Ereignissen veröffentlicht. Die Mitglieder werden über News, Termine und weiteres Wissenswertes informiert. Nicht zuletzt nutzen Privatpersonen und einzelne Sportler die vielfältigen Möglichkeiten, die eine kostenlose Website bietet, indem sie Fotos und/oder Tagebücher veröffentlichen.

Letztlich lohnt es sich also für jeden, online Präsenz zu zeigen.

Dank vieler Anbieter ist das heutzutage einfach und unkompliziert.

Es gibt Anbieter, bei denen man eine dauerhaft kostenlose Website einrichten kann – diese genügt jedoch selten den Qualitätsansprüchen, die Nutzer heute an Internetseiten stellen:

  • Eine Website sollte mit einer eigenen Domain Vertrauenswürdigkeit signalisieren.
  • Sie sollte ansprechend gestaltet sein und auch auf mobilen Endgeräten wie Tablets und Smartphones funktionieren.
  • Nicht zuletzt sollte die Website rund um die Uhr abrufbar sein, wofür zuverlässiges Hosting nötig ist.

Wenn sie diese Ansprüche erfüllt, wird die eigene Seite zum Mitglieder-, bzw. Kundenmagnet.

Wer es komplett „easy“ und kostenlos in Eigenregie probieren möchte, für den haben wir hier eine kleine Liste zusammengestellt:

Homepage Baukasten

Nach eigener Aussage ist dieser Anbieter 100% kostenlos, es sind keine Programmierkenntnisse benötigt, die Seite wird automatisch Google-Optimiert, man ist web 2.0 kompatibel – dementsprechend wird die Seite auf allen Endgeräten optimiert angezeigt und es stehen „tolle Design-Vorlagen“ bereit.

Was auf den ersten Blick allerdings verschwiegen wird: Die Seiten (und zwar jede einzelne Unterseite!) wird nach und nach mit Onlinewerbung zugebombt. Wer das nicht will, muss zahlen.

Allerdings hat man FAST eine eigene Domain (sofern der Name noch nicht vergeben ist!), an deren Endung lediglich ein „.tl“ angehängt wird. Diesen „Service“ haben andere kostenlose Anbieter nicht.

http://www.homepage-baukasten.de/

Bei anderen Diensten hat man lediglich eine „Subdomain“. Eine zur Verfügung gestellte Adresse des Anbieters, mit der man glücklich sein muss.

Allerdings ist das auf lange Sicht kontraproduktiv! Zum einen haben Suchmaschinen es schwerer, die Seite im world wide web zu finden, zum anderen kann sich kaum jemand eine so lange Adresse merken. Auch der Name der Anbieter selbst könnte nicht allzu sehr von Vorteil sein. www.fightclub.wix.com ist sicher alles andere als optimal.

Weitere Anbieter sind:

http://de.jimdo.com/

http://de.wix.com/

https://www.yola.com/de

http://www.npage.de/

http://www.beepworld.de/

Alle haben ihre Vor- und Nachteile, die jeder für sich selbst recherchieren muss.

Bei einem Anbieter bekommt man beispielsweise eine kostenlose E-Mail-Adresse, passend zur Internetadresse hinzu, bei dem anderen bekommt man kein Upload-Limit gesetzt, das heißt, man kann so viele Medien hochladen wie man will…

Hat man erst einmal seine Homepage erstellt, hagelt es allerdings Nachteile.
Zum Beispiel ist es nicht ganz so einfach mit dieser bei Bedarf zu einem neuen Anbieter zu wechseln – das kann je nach Umfang eine sehr aufwändige Arbeit sein.

Alle diese kostenlosen Anbieter haben dazu auch eines gemeinsam:

Wirklich kostenlos sind sie gar nicht!

Auf der eigenen Seite taucht plötzlich Werbung auf…und zwar in jedweder Form und Farbe. Nur selten hat diese Werbung etwas mit der eigenen Branche zu tun…und wenn, dann sind es Werbeanzeigen von der Konkurrenz. Herzlichen Glückwunsch. Im schlimmsten Fall sind die Website-Besucher so genervt, dass der Werbeeffekt der eigenen Präsenz nach hinten los geht. Mühsames Marketing bis hierhin ist damit schlagartig für die Katz.

Ein paar Euro investieren

Wie bei jeder (anständigen?) Werbung muss ich also einen Teil meines Budgets für die Internetpräsenz kalkulieren. Hier etwas mehr, dort etwas weniger.

Je mehr ich investiere, desto professioneller wird mein Auftritt.

So einfach ist das.

Je professioneller mein Auftritt, desto größer die Werbewirkung…

..desto mehr Kunden gewinne ich.

Plausibel. Oder?

Wer gut „ankommen“ will, muss gute Werbung machen.

Und gute Werbung ist nunmal nicht umsonst. Aber auch nicht teuer!

Gegen einen günstigen Monatsbeitrag erhält man meistens alle Zutaten, um eine seriöse Website zu erstellen: eine eigene Domain, sicheren Webspace, professionelle Designvorlagen, Marketing Tools und vieles mehr.

Wie das dann mit anständigen Texten funktioniert, muss man sich anlesen 😉

****

Aber nun hat dieser Artikel einen Weg versprochen, ganz für LAU an eine Website zu kommen. Woher also nehmen, wenn nicht stehlen?

KOSTENLOS vs. UMSONST – der Unterschied

Sind wir uns einig: Wir wollen möglichst nichts für unsere Werbung im Internet ausgeben. Aber etwas dafür „tun“? Kein Thema! 😉 Und das ist schon der Trick daran!

Wir „arbeiten“ für unsere Webseite..

Hier also einmal einige Tipps

wie man eine Website für lau bekommt:

1.) Website Sponsoring

So wie ein Sponsor neue Trainingsshirts, Equipment oder Transportkosten übernehmen kann, kann er auch die laufenden Kosten einer Website übernehmen. Alles eine Frage der Verhandlung: Von gezielter Logosetzung auf den Internetseiten, Nennung in der Presse, bis hin zur Banner und Trikotwerbung ist alles möglich. Als „Gegenleistung“ leitet man die Rechnungen für alle Internetangelegenheiten einfach weiter…

2.) Tauschgeschäft

Sicher gibt es das ein oder andere Mitglied im Verein, welches sich mit der Arbeit im world wide web auskennt. Vielleicht ist sogar ein Profi dabei? Vielleicht übernimmt dieser sogar bereits die meiste Arbeit an einer bestehenden Seite? Was wäre, wenn dieses Mitglied auch noch die Kosten übernimmt? Als „Gegenleistung“ erhält das Mitglied Vergünstigungen im Verein, zusätzliche Einzelstunden beim Trainer, oder oder oder…

Oder aber, es wird eine ganze Firma in die Pflicht genommen. Die IT-Firma des Mitglieds XY übernimmt Kosten und Arbeit an der Website und erhält dafür nach Absprache ein kostenloses Seminar in den firmeneigenen Räumen. Das ganze medial geschickt in Szene gesetzt, bringt darüber hinaus zusätzliche (kostenlose! 😉 ) Werbung!

3.) passende Werbung

Werbebanner auf der Website sind lästig. Daher wollen wir uns nicht mit den angeblich kostenfreien Diensten (s.o.) auseinandersetzen. Aber was ist mit „passender“ Werbung?

Ein Banner/ Link zum örtlichen Sportgeschäft, am besten noch mit einem Rabatt- oder Vorteilscode, ein Logo der regionalen Versicherungsgesellschaft, mit einem speziellen Angebot für eine Unfallversicherung, eine Verlinkung zur lokalen Diskothek oder zu einem Veranstalter, dessen/deren Räumlichkeiten der Verein bei größeren Events nutzt… passende Werbung, die nicht negativ auffällt, gibt es genug. Sie muss nur geschickt eingesetzt werden und dem Betrachter einen Vorteil verschaffen. Als fester Bestandteil der eigenen Internetpräsenz passen diese Angebote zum Vereins-Image – und refinanzieren bei geschickter Verhandlung die Kosten des Webauftritts.

Konkrete Fallbeispiele und zusätzliche Tipps gibt’s im nächsten Newsletter. Und nur da! 😉
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Der falsche und der richtige Weg, neue #Vereinsmitglieder zu gewinnen

Der falsche und der richtige Weg, neue #Vereinsmitglieder zu gewinnen

Die Werbetrommel zu rühren und viele Besucher bei einem „Tag der offenen Tür“ in den Verein zu locken, ist eine Sache. Diese Besucher zu zahlenden Mitgliedern zu machen, sie für das eigene Vereinsleben zu gewinnen und dann dauerhaft an den Verein zu binden, eine völlig andere…und ungleich komplizierter.

 Mitglieder sind der wichtigste Bestandteil eines Vereins. Für viele Vereine sind sie sogar, bezogen auf die Mitgliedsbeiträge, existenziell.

Ein Verein ist eine lebendige Organisation. Gesellschaftliche Aspekte werden ganz hoch angesetzt. Als Verein muss man also wissen, welche Gedanken im Kopf eines potenziellen Mitglieds vor sich gehen, bis es überhaupt Mitglied Ihres Vereins wird.

Aus der Kommunikationswissenschaft kennen wir ein Modell mit drei Säulen, welches sich prima auf Vereins- und vor allem Mitgliederwerbung übertragen lässt:

1)     Bekanntheit
2)     Image
3)     Mitgliedschaft / Konsum 

Die Reihenfolge ist dabei sehr wichtig. Bevor man sein Image aufbauen und festigen kann, muss die Bekanntheit gewährleistet sein. Erst danach erfolgt der „Konsum“ – die Anmeldung als festes Mitglied des Vereins.

Selbstverständlich sind unsere Tipps nicht vollständig, aber vielleicht eine kleine Hilfe.

Das richtige Umfeld!

Ein Verein, der Rückengymnastik anbietet und dessen jüngstes Mitglied gerade 53 wird, wird niemals Jugendliche für sich begeistern können. Ein moderner StreetDance Tanzverein wird nie eine Folklore Liebhaberin in Rente für sich gewinnen können…

..es sei denn…

das Umfeld stimmt!

Es gibt durchaus „ältere Herrschaften“, die den „jungen Hüpfern“ beim Hip Hop Tanzen die Show stehlen… genauso gibt es Rückengymnastik für die von Verspannung geplagten Schüler und Studenten.

Alles eine Sache der richtigen Werbung.

 

Wichtig dabei ist:

Die Menschen wollen durch den Verein an die Hand genommen werden. Sie wollen positiv beeinflusst und (durch den Sport) fit, gesund, schlank und „sonstiges“ werden…
..allerdings will sich niemand im Kern komplett ändern lassen.

Also muss man als Verein sich auf die Mitglieder einstellen..und eben nicht andersherum!

Erst wenn dieses komplizierte Spiel aus „Aufeinander eingehen“ vs. „positiv beeinflussen“ perfekt ist, können wir die Mitglieder an den Verein binden.

 

Schritt 1: Bekanntheit

Jemand, der den Verein nicht kennt, wird auch kein Mitglied. Er/Sie muss erst einmal auf die tollen Möglichkeiten und Vorteile aufmerksam gemacht werden, die der Verein den Mitgliedern bietet.

Am erfolgsversprechendsten ist erfahrungsgemäß immer das Empfehlungsmarketing.

Bestehende Mitglieder werben im Freundes- und Bekanntenkreis.

Auf Empfehlung von Freunden legen Menschen besonderen Wert, dicht gefolgt von Tipps und Anregungen von Familienmitgliedern, Kollegen und Nachbarn.

Geschickt eingesetzte Prämien für Mitgliederwerbung können darüber hinaus nicht nur neue „Kunden“ überzeugen, sondern binden auch Bestandsmitglieder enger an den Verein. Tolle Events, wie zum Beispiel ein Tag der offenen Tür, eine Sommer- und/oder Weihnachtsfeier, die nicht nur für Interne ausgetragen wird, eine Trainingseinheit auf dem örtlichen Marktplatz, … es gibt viele Wege Präsenz zu zeigen. Viele bleiben ungenutzt. Ein guter Draht zur Medienwelt ist dabei das A und O. Das persönliche Vorstellen bei einem Redakteur der Lokalzeitung und das Einladen von Reportern zum Training hilft dabei, „im Gespräch“ zu bleiben. Ein Stichwort, was dabei nicht ausser Acht gelassen werden sollte ist

Attraktivität.

Nur wenn „man“ attraktiv ist und sich von der Menge abhebt, wird man für die Menschen interessant. Spezielle Angebote und Aktivitäten erhöhen die Bekanntheit.

 

Schritt 2: Image

Image hat immer auch etwas mit Psychologie zu tun. Jeder Mensch hat seine eigenen Präferenzen, bestimmte Vorlieben und seine individuelle Meinung. Nutella oder Nusspli? Milka Schokolade oder Rittersport? Coca Cola oder Pespi??

Das Image ist entscheident. Gerade, wenn eine direkte Konkurrenz existiert, müssen wir uns durch unser Image vom Wettbewerb abheben. Es spielt dabei eine wichtige Rolle, ob und wie sich eine Person für den eigenen Verein entscheidet, oder eben für einen anderen.

Image ist allerdings lenkbar.

Soziale Aspekte sind bei der Imagebildung eine große Hilfe. Was tut der Verein gutes…

..für die Stadt…
..für die Einwohner (potentielle Mitglieder)…
..für die Umwelt??

Alles, was zu einem guten Image führen kann, sollte bedacht werden.

Auch, welche Attribute das Image ausmachen sollen. Was ist für den Verein wichtig?

Taditition, Professionalität, Spaß, Gemeinschaft, Soziales…

 

Schritt 3: Mitgliedschaft

Hat sich eine Person nun für den eigenen Verein entschieden, ist das Ziel erreicht. Herzlich Willkommen! Die ganze Arbeit bis hierhin wäre allerdings umsonst, wenn sich nun die Erwartungen des neuen Mitglieds nicht erfüllen!

Um im Gegenzug eine gewisse Loyalität zu erhalten, muss man auch etwas für seine Mitglieder tun. Die internen Vereinsstrukturen sollten da auf jeden Fall stimmen.

Hat der Verein etwas versprochen, das er nicht halten kann, wirkt sich das schon bald negativ aus. Dann verliert man nicht nur das neue Mitglied, sondern im schlimmsten Falle noch ein paar Stammmitglieder dazu.

 

 Mitgliederwerbung als Thema für den Arbeitskreis

Ein erfolgreicher Weg der richtigen Mitgliederwerbung ist ein Arbeitskreis für Mitgliederwerbung einzuberufen! Einbezogene Mitglieder sollen dabei Vorschläge für den Vorstand entwickeln, wie der Verein für noch abseits stehende Personen der nahen Umgebung attraktiver gemacht werden kann. Das bringt nicht nur viele kreative Ideen, sondern zeigt bestehenden Mitgliedern, dass sie DEM und FÜR DEN Verein wichtig sind.

Eine Idee:
Der Verein organisiert eine Tages-Klassenfahrt für Schulen aus der Umgebung. Er bietet Projekte und Schnupperkurse an. In den Sommerferien organisiert er ein „Zeltlager“ auf seiner Anlage oder eine „Mattenparty“ mit Übernachtung in der Halle.

 Eine weitere Idee:
Der Verein startet die Aktion „Mitglieder werben Mitglieder“.
Ein erfolgreicher Werber bekommt einen Teil seines Jahresbeitrags gut geschrieben, der auf das geworbene Mitglied entfällt. Voraussetzung ist, dass der Neuzugang eine bestimmte Mindeslaufzeit im Verein bleibt und den Beitrag auch pünktlich zahlt.

Oder:

Für ein neues Mitglied wird ein Monatsbeitrag erstattet. Wer zwei neue Mitglieder wirbt, bekommt zwei neue Monatsbeiträge zurück. Die Werber nehmen automatisch an einer Verlosung mit attraktiven Preisen teil. Die neuen Vereinsmitglieder zahlen keine Aufnahmegebühren.

Eine weitere Idee:

Das „Begrüßungspaket“

Erstellen Sie ein „Begrüßungspaket“ für Neu-Mitglieder.

Dieses sollte enthalten:

  • –          die Vereinssatzung,
  • –          Info über den Verein, seine Geschichte, seine besonderen sportlichen Schwerpunkte und sein gesellschaftliches Engagement,
  • –          die aktuelle Jahresplanung mit wichtigen Vereinsterminen,
  • –          Öffnungszeiten des Vereins und Trainingszeiten,
  • –          Ankündigung von Festen und geselligen Veranstaltungen,
  • –          Ansprechpartner mit Kontakt und Foto für die verschiedenen Bereiche bzw. sportlichen Disziplinen im Verein,
  • –          eine kurze Zusammenfassung über die wichtigsten Regelungen (Hausordnung?, Sicherheitsbestimmungen, Vereinsregeln)

Es kann außerdem hilfreich sein, jedem Mitglied ein aktives Vereinsmitglied als „Paten“ zuzuteilen. Er kann als persönlicher Ansprechpartner fungieren und steht für sämtliche Fragen zur Verfügung, die das Neumitglied hat.

Sollten viele Neu-Mitglieder auf einmal beitreten (z.B. nach einem Tag der offenen Tür) dann hat sich beispielsweise ein Treffen aller Neu-Mitglieder bewährt, um offene Fragen zu klären und sich gegenseitig kennenzulernen.

Neu-Mitglieder sollten vorgestellt werden. Gleiches gelingt auch durch besondere Aktionen oder eine Präsentation auf der Homepage des Vereins.

Bei vorhandener Vereinszeitung kann dies alles miteinander verbunden werden.

 

 Weitere Tipps zur vereinswerbung und Mitgliedergewinnung in unserem Blog! 😉

 Wir wünschen Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Vereinsarbeit!

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