7 Schritte zum einfachen #Werbekonzept

In der Welt des Sports sind uns Trainingspläne, Protokolle und Ernährungspläne geläufig. Mit solchen Plänen können wir umgehen. Mit den schwierigen Schülern auch… aber wie ordentliche Werbung aussieht, da schlagen viele Sportler die Hände über dem Kopf zusammen. Über den schnellen Zeitungsartikel hinaus mag einfach keine Idee aufkommen, wie man das eigene Gym am besten bewirbt. Dabei ist ein gutes Werbekonzept nichts anderes, als ein Plan.

Ziel und Zweck eines solchen Plan ist es, das eh schon straffe Werbebudget so effizient und zielgerichtet wie möglich einzusetzen.

Nun gibt es Firmen, die das für einen übernehmen. Vom Konzept bis zur Durchführung nimmt der Profi einen an die Hand, misst im Anschluss noch den Erfolg der Werbekampagne…

..das kostet Geld.

Geld, welches das Gym nicht hat.

Fightmedia beweist euch natürlich gerne das Gegenteil, nämlich das Werbung und Marketing im Kampfsport durchaus bezahlbar sind. 😛

Viele gehen Werbung nur halbherzig und ohne System an. Hier mal ein paar Flyer mit spektakulärem Motiv, dort mal ein spontanes Trainingsvideo auf youtube, zum Wochenende ein Poser Foto auf facebook… alles schön und gut. Aber „Köpfchen“ sollte drin sein.

Ohne einen genauen Plan wird schnell viel Geld für Sinnloses verschwendet.
Auch wenn es lästig scheint, oder man sich selbst nicht dazu in der Lage sieht:
Wer eine umfassende Markt- und Zielgruppenanalyse durchführt und sein Geld an den richtigen Stellen investiert, kann potentielle Neukunden und Neumitglieder (bei Vereinen) mit interessanten Werbekonzepten überzeugen.

Wenn Ihr Fragen dazu habt, schickt uns eure Gedenken doch per Mail: KLICK 😉

Für die, die ihre Werbung selbst in die Hand nehmen wollen, haben wir hier mal wieder etwas Nützliches zusammengestellt.

 Mit diesen 7 Schritten kann man sich ein einfaches Werbekonzept selbst aufstellen:

  1. Ziele setzen

Was wollen wir eigentlich?
Werbung und deren Maßnahmen sind Sinnlos, wenn wir nicht wissen, was wir damit überhaupt erreichen wollen. Klar, jeder will

a. mehr zahlende Kunden / mehr Vereinsmitglieder
b. größeren Bekanntheitsgrad
c. ein fettes Sponsoring von der größten lokalen Firma

..aber wie wäre es, wenn man einmal mehr als nur 30 Sekunden investiert und sich etwas konkreteres überlegt??
Der Einfachheit halber sollten wir zunächst nicht mehr als 2-3 Ziele pro Werbekampagne formulieren. Diese sollten dafür strategisch und klar definiert sein; z.B.:

 Väter/Mütter kommen mit Ihrem Nachwuchs zum Probetraining
Die Mitglieder identifizieren sich mit Image & Auftritt des Vereins
Die Sparkasse übernimmt die Kosten für das Sommerfest
  1. Zielgruppe finden

Wen wollen wir mit der Werbung überhaupt ansprechen?

Klar definierte Zielgruppen helfen im Nachhinein, an den richtigen Stellen die richtige Werbung zu platzieren.

 Beispiel:

Jugendliche 12-14 Jahre
Jugendliche 14 -16 Jahre
Junge Breitensportler 19-29 Jahre
Allgemein Breitensportler 21- 39 Jahre

u.s.w.

 

  1. Darstellung/ Werbeaussagen/ Alleinstellungsmerkmal

Wie präsentiert sich der Verein nach Außen? Was macht ihn aus und was macht ihm im Vergleich zum Wettbewerb (es gibt keine Konkurrenz! 😉 ) so besonders? Gibt es ein Motto oder einen Slogan? Muss so etwas noch erstellt werden?

  1. Welche Werbeträger Wo einsetzen?think

Printmedien, Digitalmedien oder Marketing-Mix?

Je nach Zielgruppe und Ziel gibt es unterschiedliche Medien, die für die Werbung geeignet sind. Im Sport allgemein empfiehlt sich ein ausgeklügelter Marketing-Mix mit dem Einbeziehen von

Printmedien:

Lokale Zeitschriften, Illustrierte, Tageszeitungen, Flyer & Folder, Visitenkarten, etc.

 Digitalmedien:

Internet (Webseite, Bilder(-galerie)), Soziale Medien, Online-Videos, Hörfunk, Fernsehen, etc.

 Personal Media:

viele vergessen heutzutage diese neuartigen Medien ebenfalls als Werbeplattform zu nutzen. Handys, Tablets, E-Mails, … mit ein wenig Kreativität fällt uns sicher noch einiges ein, wo wir Werbung schalten können.

Zum Marketing-Mix gehören allerdings noch weitere Medien, die in die Werbung mit einbezogen werden können. Dazu später mehr…

  1. Zeitfrage klären

Man kann, will und sollte nicht ständig Werbung machen. Täglich werden wir mit Werbung derart bombadiert, dass sie schon in Verruf geraten ist. Ein weiterer Grund, warum viele Sportvereine keine richtige Werbung machen. Sie haben Angst, lästig zu werden und potentielle Kunden von vornerein schon zu verlieren. Daher ist es unbedingt nötig, eine feste Zeitspanne festzulegen, in der eine Werbekampagne laufen soll. Danach darf dann auch einmal ein wenig „Ruhe“ einkehren.

  1. Budgetfrage

Die Fragen aller Fragen. Wie viel darf die gesamte Werbekampagne kosten? Wer kommt dafür auf? Erst wenn diese Frage geklärt ist, kann man Werbung erst genau planen. Dann steht fest, welche Medien und Werbeträger einsetzbar sind und wo diese zum Einsatz kommen können.

Im Idealfall wird zum bereitstehenden Budget auch eine Kalkulation erstellt, mit allen Ausgaben während der gesamten Werbekampagne. So kann man schon zu Anfang negative Überraschungen und plötzlich auftauchende Rechnungen vermeiden.

  1. Erfolg messen

Der am häufigsten vergessene…oder absichtlich weggelassene Punkt bei einer Werbekampagne. Die Flyer sind verteilt, das Video ist online und auf facebook gepostet… die ersten „Likes“ sind registriert…und weiter? Wie wirkt sich die Werbung aus? Wurden die Ziele erreicht? Wo lagen Stärken, wo Schwächen. Was sollte/könnte man beim nächsten Mal besser machen, was lohnt sich gar nicht und kann weggelassen werden?

Werbung ist ein Stück weit auch ein „Trial-And-Error“ Vorgang, bei dem bei aller Planung auch Dinge ausprobiert werden müssen. Das gezeigte Engagement für den Verein bleibt auf keinen Fall unbemerkt! 😉

***

Wenn man auf alle Fragen klare Antworten gefunden hat, steht das Werbekonzept.

So einfach ist das.

Bevor man nun aber loslegt, sollte man zwei grundlegende Dinge klären:

Gute Werbung ist wichtig! Sollte aber nie alleine daherkommen.
Sie sollte auch realistisch sein… also mit der Realität übereinstimmen. Was nützt ein durch Werbung gemachtes „Versprechen“, wenn das gezeigte gar nicht Teil des Angebots ist?

Wenn wir hier von Werbung sprechen, meinen wir

bezahlte Werbung.

Diese kostet Geld.

Aber gerade im Sport steht uns auch ein wichtiges, dazu meistens kostenloses Instrument zur Verfügung: Durch lokale Pressearbeit bleibt man „im Gespräch“ und fördert obendrein eine der wichtigsten Werbestrategien überhaupt. Mundpropaganda ist gerade im Freizeitbereich eine der wichtigsten Werbemaßnahmen überhaupt. Und das beste daran: Sie kostet uns nichts als ein wenig Planung. Presseartikel und gezieltes „Weiterempfehlen“ sollte also jeweils wichtiger Teil unseres Werbekonzepts sein.

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Für jedes Budget finden wir die passende Lösung.

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